Am 28. Oktober, dem Geburtstag von Jigoro Kano, dem Begründer des modernen Judo, stand weltweit der Judosport im Mittelpunkt.

Gemeinsam mit der Grundschule Wahlen gestaltete der Judo-Club Überwald einen abwechslungsreichen World Judo Day, an dem insgesamt 159 Kinder der Klassen 1 bis 3 teilnahmen. In drei jeweils zweistündigen Trainingsblöcken mit 56, 50 und 53 Kindern konnten die Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen auf der Judomatte sammeln.

Jede Trainingseinheit begann mit einem gemeinsamen Aufwärmen. Beim spielerischen „Körperteile-Spiel“ waren Bewegung und gute Laune garantiert. Anschließend stand die Fallschule auf dem Programm. Die Kinder übten zunächst das rückwärts und seitwärts Fallen und erfuhren, warum das sichere Fallen eine wichtige Grundlage des Judosports ist.

Danach ging es auf den Boden. Hier lernten die Kinder, wie sie durch die richtige Körperposition und Gewichtsverlagerung einen Partner kontrollieren können. Mit Mune-gatame wurde auch gleich der erste Haltegriff ausprobiert.

Im Stand beschäftigten sich die jungen Judoka mit dem Prinzip des Gleichgewichtsbrechens. Sie erfuhren, wie man einen Partner aus dem Gleichgewicht bringt und übten mit O-soto-otoshi ihren ersten Wurf. Anschließend wurden beide Bereiche miteinander verbunden: Die Kinder probierten aus, wie sich eine Technik aus dem Stand mit einer anschließenden Bodentechnik kombinieren lässt.

Zwischen den praktischen Übungen sorgten die Vorführungen der Trainer mit weiteren Fall- und Wurftechniken für staunende Gesichter. Eine abschließende Fragerunde bot Gelegenheit, das Erlebte zu besprechen und Feedback zu geben.

Als Erinnerung an den Aktionstag erhielt jedes Kind eine Teilnehmerurkunde und einen Informationsflyer.

Der gemeinsame World Judo Day des Judo-Clubs Überwald und der Grundschule Wahlen war ein voller Erfolg. Neben den ersten Judotechniken standen auch die Werte des Sports im Mittelpunkt: Respekt, Fairness und gegenseitige Rücksichtnahme.

Gemeinsam mit der Grundschule Wahlen gestaltete der Judo-Club Überwald einen abwechslungsreichen World Judo Day

159 Kinder erleben Judo am World Judo Day

Am 28. Oktober, dem Geburtstag von Jigoro Kano, dem Begründer des modernen Judo, stand weltweit der Judosport im Mittelpunkt.

Weiterlesen ...

Zwischen Matte, Theorie und Lagerfeuer: Levin und Mattis sammeln wertvolle Erfahrungen.

Zwischen Matte, Theorie und Lagerfeuer: Judo-Sportassistenten sammeln wertvolle Erfahrungen.

Weiterlesen ...

Fachkompetenz, Leidenschaft und neue Impulse auf der Matte

19. Internationale Tübinger Judo-Fortbildung vereint hochkarätige Referenten und moderne Trainingsansätze

Drei Tage voller fachlicher Impulse, intensiven Trainings und kollegialen Austauschs: Die 19. Internationale Tübinger Judo-Fortbildung bietet Trainerinnen und Trainern erneut eine anspruchsvolle Plattform, um ihr Wissen zu vertiefen, neue Perspektiven kennenzulernen und aktuelle Entwicklungen im Judosport in die eigene Trainingspraxis zu übertragen. Die traditionelle Fortbildungsveranstaltung des Deutschen Judo-Bundes (DJB) verbindet dabei die Verlängerung von Trainerlizenzen mit einem vielseitigen Programm, das sportwissenschaftliche Erkenntnisse, technische Expertise und pädagogische Kompetenz miteinander vereint.

Mit rund 25 bis 30 Lehrgangseinheiten richtet sich die Fortbildung an Trainerinnen und Trainer der Lizenzstufen A, B und C. Ergänzt wird das Programm durch das DJB-Schulsport-Forum, das insbesondere die Vermittlung des Judosports im schulischen Umfeld in den Blick nimmt. Die Veranstaltung deckt ein breites Themenspektrum ab: von Wettkampf und Technik über Didaktik und Methodik bis hin zu Kata, Fitness, Sportmedizin, japanischer Kultur und kampfsportsoziologischen Fragestellungen.

Internationale Expertise trifft auf praktische Trainingsarbeit

Zu den herausragenden Referenten zählt Luciano Correa, der 2007 den Weltmeistertitel im Judo gewann, heute als Spitzentrainer in Potsdam tätig ist und 2025 vom Deutschen Judo-Bund als Trainer des Jahres ausgezeichnet wurde. Seine Erfahrung aus dem internationalen Spitzensport eröffnet wertvolle Einblicke in die Anforderungen des modernen Wettkampfjudos und die systematische Entwicklung leistungsfähiger Athletinnen und Athleten.

Im Mittelpunkt der praktischen Einheiten stehen unter anderem Stand- und Bodentechniken sowie deren gezielte Anwendung im Wettkampf. Dabei geht es nicht allein um die technisch korrekte Ausführung einzelner Bewegungsabläufe. Ebenso entscheidend sind das Verständnis der verschiedenen Wurfphasen, das Erkennen gegnerischer Reaktionen und die Fähigkeit, technische Lösungen taktisch sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Die Verbindung von Theorie und Praxis schafft damit eine Grundlage, um Trainingsinhalte differenziert zu vermitteln und die Leistungsentwicklung der eigenen Judoka gezielt zu fördern.

Neben der wettkampforientierten Ausbildung nimmt die methodisch-didaktische Gestaltung des Trainings einen wichtigen Stellenwert ein. Denn erfolgreiche Trainerarbeit erschöpft sich nicht in der Beherrschung technischer Fertigkeiten. Sie verlangt ebenso die Fähigkeit, Inhalte verständlich aufzubereiten, unterschiedliche Leistungsniveaus zu berücksichtigen und Sportlerinnen und Sportler langfristig zu motivieren. Der Austausch mit erfahrenen Referenten und anderen Trainierenden bietet hierfür wertvolle Anregungen.

Taping als Beitrag zu Prävention und Betreuung

Ein weiterer praxisnaher Schwerpunkt ist das Taping im Judo. Gerade in einer Sportart, die durch dynamische Bewegungen, hohe körperliche Belastungen und intensive Zweikampfsituationen geprägt ist, kommt der verantwortungsvollen Betreuung der Athletinnen und Athleten besondere Bedeutung zu.

Im Rahmen der Fortbildung werden unterschiedliche Tape-Anwendungen vorgestellt und praktisch erprobt. Dabei geht es um mögliche Einsatzbereiche bei muskulären Verspannungen, Sehnenbeschwerden und Verstauchungen sowie um die fachgerechte Anwendung verschiedener Taping-Techniken. Die Teilnehmenden erhalten dadurch zusätzliche Kenntnisse, um Beschwerden besser einzuordnen und ihre Sportler im Trainingsalltag angemessen zu unterstützen.

Taping kann dabei eine ergänzende Maßnahme sein, ersetzt jedoch weder eine medizinische Diagnose noch eine erforderliche Behandlung. Umso wichtiger ist es, die Möglichkeiten und Grenzen solcher Anwendungen zu kennen und gesundheitliche Probleme verantwortungsbewusst zu beurteilen.

Weiterbildung als Grundlage nachhaltiger Trainerqualität

Die Tübinger Fortbildung verdeutlicht, wie vielfältig die Anforderungen an eine zeitgemäße Trainerausbildung geworden sind. Neben technischem und taktischem Fachwissen gewinnen sportmedizinische Kenntnisse, moderne Trainingsmethoden und pädagogische Fähigkeiten zunehmend an Bedeutung. Zugleich eröffnet die Auseinandersetzung mit der japanischen Kultur und der Soziologie des Kampfsports einen erweiterten Blick auf die Werte, Traditionen und gesellschaftlichen Zusammenhänge des Judo.

Auch der persönliche Austausch kommt während der drei Veranstaltungstage nicht zu kurz. Gespräche auf und neben der Matte, gemeinsame praktische Erfahrungen und die Freude am Sport schaffen ein Umfeld, in dem fachliche Weiterentwicklung und Gemeinschaft gleichermaßen ihren Platz finden.

Die Fortbildung wird vom Deutschen Judo-Bund zur Verlängerung der Trainerlizenzen A, B und C in den Bereichen Breiten- und Wettkampfsport anerkannt. Damit verbindet sie einen konkreten organisatorischen Nutzen mit einem inhaltlichen Anspruch, der weit über die formale Lizenzverlängerung hinausgeht.

Die 19. Internationale Tübinger Judo-Fortbildung steht somit beispielhaft für eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung im Judosport: Sie bringt erfahrene Fachleute und engagierte Trainer zusammen, fördert den Wissenstransfer und liefert neue Impulse für die tägliche Arbeit im Verein. Denn die Qualität des Judosports entscheidet sich nicht allein auf der Wettkampfmatte, sondern ebenso dort, wo Trainerinnen und Trainer ihr Wissen weitergeben, Talente entwickeln und Menschen nachhaltig für diese vielseitige Sportart begeistern.

Gürtelprüfungen beim Judo-Club Überwald 1974 e.V.

Kurz vor den Sommerferien stand beim Judo-Club Überwald 1974 e.V. traditionsgemäß wieder die Gürtelprüfung auf dem Programm.

Weiterlesen ...

Abenteuer zwischen Regenwolken und Lagerfeuerfunken

Abenteuer zwischen Regenwolken und Lagerfeuerfunken – Judofreizeit des Judo-Club Überwald

Weiterlesen ...

Neuer Vorstand, starkes Wachstum

Neuer Vorstand, starkes Wachstum und voller Terminkalender: Verein blickt optimistisch ins Jahr 2026

Weiterlesen ...

Selbstbehauptung im Stresstest: Vier Stunden, zwei Blöcke, viel Realität

Mit 30 Teilnehmenden war der Lehrgang bestens besucht – und er hatte es in sich.

Weiterlesen ...

Gummibärchen Cup in Griesheim

Ein ereignisreicher Tag liegt hinter uns:

Weiterlesen ...

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2026

Liebe Mitglieder, liebe Eltern,

Weiterlesen ...

Selbstverteidigungslehrgang für Jedermann

 am 08 März 2026

Weiterlesen ...